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vorträge / lectures

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«Es wird also in meinem Sinne das Denken schon als Plastik bezeichnet.». (Joseph Beuys)


Vorträge  zu  anthropologischen / indologischen /
sozial- und religionsphilosophischen Themen

Beispiel-Folien aus Vorträgen:

Vortragsthemen:
- Gender und Mythos: Göttinnen im Hinduismus
- Gender und Mythos: Vom weiblichen und männlichen 
  Prinzip der Schöpfung
- Gender und Mythos: Ardhanarishvara - vom Androgynen, 
  vom "weiblichen" und vom "männlichen" Prinzip 
- Mahakali - Aspekte der Mutter im Shivaismus Kaschmirs
- Zeit - Der Kreis der Zeit bei Abhinavagupta
- Von Weisheit und Wissen. Der transzendierende 
  Weisheitsaspekt in der Svetashvatara Upanishad 
  und im Weisheitsbuch Salomons 
- Die Eröffnung des Verborgenen. Offenbarungsmythen
  im Kulturvergleich
- Mudras - Energielenkung im traditionellen Yoga
- Shabda - Wort und Essenz.
  tExkurs zu Sprache und Klang.
- Religion und Dogma - Form und Inhalt


Ritual und Tabu

Die Biodiversitäts-Konvention der UNO hat anerkannt, dass traditionelle Lebensweisen sich im besonderem Maße nachhaltig auf die Ökologie auswirken und die biologische Vielfalt erhalten helfen. Traditionell-nachhaltiges Wirtschaften war in indigenen Kulturen als moralische Leitlinie einer „sakralen Erdverbundenheit“ im kulturellen Gedächtnis über animistische Weltbilder, Mythen, Rituale und Tabus der Ethnischen Religionen verankert.
Eine Haltung der Natur und des Planeten Erde gegenüber, die heute hilfreich ist.

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Gedanke und Energie
Jeder Gedanke aktiviert Energieimpulse, die an entsprechende Nervenzellen weitergeleitet werden. Bewusstseinsarbeit ist Arbeit am Mentalen, welches auch über die Körperebene erreichbar ist. Je entspannter der Körper, desto ruhiger fliesst der Atem, um so entspannter ist der Geist. Das eröffnet Raum für Neues. Die Selbstheilungskräfte werden auf psychophysischer Ebene aktiviert.
Was auf das Individuum wirkt, zeigt eine Resonanz auf die Umgebung. Geht ein Individuum achtsam und respektvoll mit sich um, so wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, sich im sozialen Zusammenhang ebenso zu verhalten

Form und Inhalt
Wo finden sich verbindende Elemente in unterschiedlichen Religionen? Gibt es Methoden, die zum Transzendieren der Form führen?
In jeder Religion und Kultur finden sich Bilder und Methoden, die, in ihrer unterschiedlichsten Ausprägung, dem inneren Weg der Bewusstheit dienen und dem Individuum behilflich sind, sich geistig/ spirituell zu entwickeln. Ohne dabei an einem Dogma anzuhaften. Ein starres Festhalten an einem Dogma ist immer kontraproduktiv und eine Verwechslung des Inhalts mit dem „Fahrzeug“ des Inhalts – der Methode. Ein Missbrauch der Form und eine Entfremdung vom Inhalt sind die Konsequenz.
Das Miteinander der Religionen ist eine positive Vision. Jede Religion kann auf ihre Weise einen Beitrag dazu leisten, zu Weiterentwicklung und Transformation beizutragen. Ein Aufzeigen der verbindenden, essenziellen Wesenszüge ist hilfreich und friedensstiftend. Es wirkt dem Moment der Instrumentalisierung entgegen, der dem Frieden nicht dienlichen Herrschaftsstrukturen, die die Form ihre Religion als Dogma missbräuchlich für Machtzwecke verwenden

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Published inanthropologieindologiemythosphilosophyreligionssoziologiereligious_studiesspiritualitätvortrag
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